Einladung 26. April 2018

Liebe Mitglieder Hamburger Wohnungsgenossenschaften,
liebe Interessierte,

am 22.03.2018 haben wir die Ziele und Schwerpunkte der Initiative weiter geklärt. Dabei wurde diskutiert, welche Ansätze für Vernetzung und Aktivierung Genossenschaft von Unten Hamburg (GvUHH) verfolgen kann, vor allem um Genossenschaftsmitglieder, die keine akuten Anliegen haben, für die Auseinandersetzung mit dem Genossenschaftsgedanken zu interessieren.

Zur Sprache kam die Veranstaltungsreihe der Baugenossenschaft Bergedorf-Bille mit dem Titel „Bergedorf-Bille im Gespräch“. Wie ein Teilnehmer erläuterte, möchte der Vorstand mit den Mitgliedern ins Gespräch kommen und Anregungen für Verbesserungen sammeln. Ein anderer Teilnehmer berichtete, dass die erste Veranstaltung vor allem von älteren Mitgliedern der Genossenschaft besucht wurde, die keine kritischen Anmerkungen hatten. Es kam der Gedanke auf, als Initiative an Genossenschaften, die solche Bemühungen unternehmen, heranzutreten, und hier Unterstützung anzubieten.

Herr Dr. Bosse berichtete von seinem Gespräch mit Frau Dr. Beuerle vom VNW, die GvUHH zu Gespräch und Austausch eingeladen hat. Herr Dr. Bosse ist mit Frau Dr. Beuerle so verblieben, dass sich GvUHH meldet, sobald die Initiative eigene Vorschläge erarbeitet hat, die eine Diskussionsgrundlage bilden können.

Es wurde deutlich, dass die inhaltliche Arbeit an relevanten Themen, wie sie in den Arbeitsgruppen definiert wurde, jetzt zu erfolgen hat. In diesem Sinne sind alle Mitglieder von GvUHH aufgefordert, sich in den Arbeitsgruppen zu beteiligen. Melden Sie sich im Forum an und entwickeln Sie gemeinsam das Profil der Initiative.

Nach wie vor sind alle interessierten Mitglieder Hamburger Wohnungsgenossenschaften eingeladen, sich bei GvUHH zu engagieren und am nächsten Treffen am 26.04.2018 teilzunehmen!

Weitere Informationen erhalten Sie gerne per Mail an r.bosse@mieterverein-hamburg.de.

Herzliche Grüße,

Dr. Rolf Bosse

für Genossenschaft von unten Hamburg

Einladung 22. März 2018

Einladung

zum Vernetzungstreffen der Initiative Genossenschaft von unten Hamburg

am 22.03.2018 um 17:50 im Konferenzraum des Mieterverein zu Hamburg

Beim Strohhause 20, 20097 Hamburg

 

Liebe Mitglieder Hamburger Wohnungsgenossenschaften,

liebe Interessierte,

am 15.02.2018 haben wir die mit der Einladung zu diesem Treffen vorgestellten Arbeitsgruppen besetzt. Die jeweiligen Teilnehmer*innen der Arbeitsgruppen werden sich nun vernetzen und ihre Arbeit aufnehmen.

Jede Arbeitsgruppe freut sich über neue Teilnehmer!

Wenn Sie sich in einer oder mehreren Arbeitsgruppen einbringen möchten, schreiben Sie bitte eine E-Mail an r.bosse@mieterverein-hamburg.de, dann wird Herr Dr. Bosse den Kontakt zu den Mitgliedern der jeweiligen Arbeitsgruppe herstellen.

Hier noch einmal die Arbeitsgruppen im Überblick:

  1. AG Mitbestimmung
  2. AG Vernetzung/Aktivierung
  3. AG Genossenschaftsrecht
  4. AG Grundlagen der Genossenschaftsidee
  5. AG Selbstdarstellung der Wohnungsgenossenschaften
  6. AG Transparente Abläufe
  7. AG Nutzungsentgelte

Darüber hinaus haben wir uns darauf verständigt, dass sich Genossenschaft von unten Hamburg eine Arbeitsgrundlage bzw. Selbstverpflichtung der Teilnehmer*innen geben sollte. Damit soll ein offener, transparenter und fairer Austausch zwischen allen Teilnehmer*innen der Initiative sichergestellt werden. Ein Entwurf wird in Kürze bereitgestellt werden. Hieran mitzuarbeiten sind alle Teilnehmer*innen der Initiative aufgerufen!

Damit ergibt sich für den 22.03.2018 folgende Tagesordnung:

  • Begrüßung und kurze Vorstellungsrunde
  • Berichte aus den Arbeitsgruppen
  • Organisatorisches, Arbeitsgruppen
  • Arbeitsgrundlage/Selbstverpflichtung von GvUHH
  • Verschiedenes

Herzliche Grüße,

Dr. Rolf Bosse

für Genossenschaft von unten Hamburg

Einladung 15. Februar 2018

Einladung

zum Vernetzungstreffen der Initiative Genossenschaft von unten Hamburg

am 15.02.2018 um 17:50 im Konferenzraum des Mieterverein zu Hamburg

Beim Strohhause 20, 20097 Hamburg

 

Liebe Mitglieder Hamburger Wohnungsgenossenschaften,
liebe Interessierte,

Im Rahmen des Auftakttreffens der Initiative Genossenschaft von unten am 11.01.2018 kamen zahlreiche Themen zur Sprache, die aus Sicht der Teilnehmer durch die Initiative bearbeitet werden sollten. Das Protokoll der Veranstaltung findet sich auf unserer Internetseite.

Im Rahmen unseres nächsten Vernetzungstreffens am 15.02.2018 möchten wir nun unter Rückgriff auf die Ergebnisse des Auftakttreffens Arbeitsgruppen zu folgenden Themen bilden:

1. AG Mitbestimmung

Mögliche Themen:

  • Demokratische Organisation der Genossenschaften stärken, mehr Einfluss für die Mitglieder
  • Aufgaben und Verhältnis von Vorstand und Aufsichtsrat. Aufsichtsrat als Kontrollorgan des Vorstands. Wie die Unabhängigkeit des Aufsichtsrates stärken und Transparenz seiner Entscheidungen fördern?
  • Wahrgenommen werden als Genossenschaftsmitglied. „Man wird so abgetan“
  • Möglichkeit der Partizipation an strategischen Entscheidungen herstellen. Mehr Partizipation an strategischen Entscheidungen (warum Ersetzungsneubau zu hohen Anfangsmieten?).
  • „Willkürliches Verhalten des Vorstandes“ Satzungsrechte werden aberkannt.
  • Will Vertreter werden. Erhoffe mir Unterstützung durch die Initiative.
  • Möglichkeiten und rechtliche Grenzen der Mitgliedervertreter

2. AG Vernetzung/Aktivierung

Mögliche Themen:

  • „Mehr Leben in der Bude“: Kritik, Probleme, Anregungen äußern und gehört werden. „Wenn es gut läuft, kann es trotzdem auch noch besser laufen“. Die Verwaltung nutzt die Passivität der Mitglieder, es kommt zu einer Vereinzelung der Mitglieder und ihrer Probleme.
  • Informationen darüber, ob es in den einzelnen Stadtteilen Arbeitsgruppen, Gesprächskreise gibt, die sich treffen, vernetzen. Von Strukturen anderer Genossenschaften (so es sie gibt) lernen. Welche Struktur halten wir für vorbildlich, mit wem wollen wir uns vernetzen und was ist kritisch zu sehen?
  • Kontakt unter den Mitgliedern, Genossenschaftsidee stärken, sich beteiligen und Einfluss nehmen, dabei nicht gleich den Generalangriff auf die Organe der Genossenschaft starten. Austausch mit Gleichgesinnten finden.
  • „Mir stinkt‘s an allen Ecken und Enden. Wollte Stammtisch für Mitglieder organisieren und habe für einen Aushang im Hausflur eine Abmahnung bekommen.“ Erreichen, dass Mitglieder die Infrastruktur der Genossenschaft nutzen können (Aushänge in Treppenhäusern).
  • Vertreter sind zu passiv, lassen sich einlull Mehr Transparenz und Rückkehr zur genossenschaftlichen Idee. Ausbildung/Fortbildung/Qualifikation der Vertreter.
  • „Ich bin am Ende meiner Möglichkeiten intern etwas zu bewirken.“ Initiative als Möglichkeit, von außen als Netzwerk etwas zu erreichen. Sprachrohr werden außerhalb der eigenen Genossenschaft, um dann auf eigene Genossenschaft einwirken zu können.
  • Vernetzung der Mitglieder aus mehreren Wohnanlagen um in der Mitgliederversammlung Anträge einbringen zu können. Öffentlichkeit herstellen. Zwei Abmahnungen für Flugblätter.

3. AG Genossenschaftsrecht

Mögliche Themen:

  • Initiative als Anlaufstelle für Probleme aus dem Bereich des Genossenschaftsrecht (Abmahnungen, Kündigung der Mitgliedschaft wegen genossenschaftswidrigem Verhalten)

4. AG Grundlagen der Genossenschaftsidee

Mögliche Themen:

  • Zielgruppen, Gemeinnützigkeit, Werte gestern und heute
  • Entwicklung der Genossenschaften betrachten
  • „Junge Genossenschaften“ mit ihren Zielen und Ausgangsvoraussetzungen

5. AG Selbstdarstellung der Wohnungsgenossenschaften

Mögliche Themen:

  • (Des)informationskampagnen und Marketingmaßnahmen der Wohnungsgenossenschaften dokumentieren und beleuchten, kritische Auseinandersetzung mit deren Mitteln. Selbstdarstellung der Genossenschaften als Luftblase entlarven. Buchtipp: Wolfgang Fritz Haug: Kritik der Warenästhetik
  • Genossenschaften versuchen auch in sozialer und kultureller Hinsicht auf die Mitglieder einzuwirken und Einfluss zu nehmen (Vermengung von wirtschaftlichem, sozialem und kulturellem Förderansatz). Analyse von wohnungspolitischen Programmen.

6. AG Transparente Abläufe

Mögliche Themen:

  • Auseinandersetzung mit den Prozessen und Aufgaben in Vorstand, Aufsichtsrat und Verwaltung
  • Mehr Transparenz in der Verwaltung (es muss erkennbar sein, wer ein Schreiben unterschrieben hat). Vergabepraxis von Wohnungen (Freistellungspraxis bei der Belegungsbindung, Umgang mit unversorgten Mitgliedern und deren Einfluss)
  • Einsicht in Dokumente durch alle Mitglieder? Bei berechtigtem Interesse? Bei Anträgen? Kann man Entscheidungen des Aufsichtsrates gerichtlich überprüfen? Sollte man das können?
  • „Ich kann in meiner eigenen Genossenschaft kein Mitglied werden“ (als Ehefrau wird die Mitgliedschaft von dem Vorstand nicht bewilligt). Warum?

7. AG Nutzungsentgelte

Mögliche Themen:

  • Alle zwei Jahre eine Mieterhöhung
  • Höhe des Nutzungsentgelts bei Vertragsschluss, Entgelterhöhungen während des Nutzungsverhältnisses und nach Modernisierung

Wir wollen Arbeitsgruppenleiter/innen benennen, die den Mitgliedern der Arbeitsgruppen als zentraler Ansprechpartner zur Verfügung stehen und die die Treffen der Arbeitsgruppen koordinieren und die Ergebnisse im Plenum vorstellen.

Die Ergebnisse sollen dann auf der Internetseite veröffentlicht werden und Grundlage sein für die weiteren Aktivitäten von Genossenschaft von unten Hamburg.

Wir hoffen auf rege Teilnahme an unserem Vernetzungstreffen und dass sich möglichst viele Interessierte Mitglieder Hamburger Wohnungsgenossenschaften in einem oder womöglich in mehreren Arbeitsgruppen engagieren.

 

Herzliche Grüße,

Dr. Rolf Bosse

für Genossenschaft von unten Hamburg

Einladung als PDF (420 KB) hier herunterladen.

Protokoll der letzten Sitzung vom 11.1.2018 als PDF (244 KB) hier herunterladen.

Pressemitteilung Dezember 2017

Für demokratische Mitbestimmung in Genossenschaften!

Initiative „Genossenschaft von unten Hamburg“ nach Berliner Vorbild gegründet

 

Festlegung der Nutzungsentgelte neu denken!

Echte Mitbestimmung und Transparenz schaffen!

Unabhängigkeit zwischen den Gremien wiederherstellen!

Kritische Begleitung und konstruktive Kritik zulassen!

Vernetzung der Mitglieder erreichen!

Das sind die Ziele der Initiative „Genossenschaft von unten Hamburg“! Wir sind interessierte Mitglieder der Hamburger Wohnungsgenossenschaften und werden unterstützt vom Mieterverein zu Hamburg. Gemeinsam wollen wir die Genossenschaftsidee sichern, bewahren und ausbauen. Weitere interessierte Mitglieder sind herzlich willkommen!
Mehr als 30 Wohnungsgenossenschaften mit etwa 200.000 Mitgliedern und rund 130.000 Wohnungen prägen den Hamburger Wohnungsmarkt. Das Fundament der Genossenschaftsidee besteht seit jeher aus gegenseitiger Unterstützung und Verantwortung, gleichberechtigter Teilnahme an der Willensbildung und Überparteilichkeit. Leider verlieren diese Prinzipien seit Abschaffung der Wohnungsgemeinnützigkeit im Jahre 1990 immer mehr an Geltung. Eine zunehmende wohnungswirtschaftlich und renditeorientierte Ausrichtung und ein zunehmender Einfluss des Sozialmanagements auf das soziale Miteinander der Genossenschaften sind die Folge.
Gemeinsam wollen wir weitere interessierte Mitglieder und Mitgliedervertreter für eine konstruktive und kritische Zusammenarbeit gewinnen und bauen dabei auf den Erfahrungen der 2009 gegründeten Berliner Initiative „Genossenschaft von unten“ auf. Sie möchten gerne mitmachen? Dann kommen Sie zu unserem nächsten Treffen in den Räumen des Mieterverein zu Hamburg, Beim Strohhause 20 (U/S Berliner Tor).

11. Januar 2018

 

Ansprechpartner für Presseanfragen:
Dr. Rolf Bosse (Mieterverein zu Hamburg)
Tel.: 040 / 8 79 79-268
r.bosse@mieterverein-hamburg.de
Mehr Informationen: www.genossenschaft-von-unten-hamburg.de

Pressemitteilung als PDF (394 KB) hier herunterladen.